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STANDARD: LANDSEER
FEDERATION CYNOLOGIQUE INTERNATIONALE (F.C.I.)
N' 226
SECRETARIAT GENERAL - 14, rue Leopold l , 6530 THUlN
(Belgique)
STANDARD: LANDSEER
Kontinental-europäischer Typ
Allgemeine Erscheinung:
Der Landseer soll den Eindruck eines großen, starken, harmonisch
gebauten Hundes hervorrufen. Er steht,
was speziell den Rüden anbetrifft, auf verhältnismäßig höheren Läufen
als der schwarze Neufundländer.
Die Bewegungen seiner muskulösen Läufe sollen eine leicht fördernde,
geräumige Gangart präsentieren.
Behaarung und Farbe:
Die Behaarung soll mit Ausnahme des Kopfes lang, möglichst schlicht und
dicht sein, sich fein anfühlen
lassen, durchsetzt mit Unterwolle, diese nicht so dicht wie beim
schwarzen Neufundländer.
Leicht gewelltes Deckhaar auf dem Rücken und an den Keulen ist nicht zu
beanstanden.
Das Haar, gegen den Strich gebürstet, muss von selbst wieder in die
richtige Lage zurückfallen.
Die Grundfarbe des Haares ist ein klares weiß mit zerrissenen schwarzen
Platten auf der Rumpf- und
Kruppenpartie.
Der Hals, die Vorbrust, der Bauch, die Läufe und die Rute müssen weiß
sein. Der Kopf ist schwarz.
Als Zuchtfestigung gilt eine weiße Schnauzenpartie mit einer weißen,
symmetrischen, nicht zu breiten,
durchgezogenen Blesse.
Noch vorkommende Rußflecken im weißen Grund sind keine Fehler, sollen
jedoch herausgezüchtet werden.
Kopf:
Der Kopf soll breit und massig, das Hinterhauptbein gut entwickelt sein.
Es sei ein deutlicher
Stirnabsatzvorhanden, jedoch nicht so ausgeprägt und so steil wie beim
St. Bernhardshund.
Schnauzenlänge = Schnauzentiefe vor dem Stirnabsatz. Lefzen trocken, die
oberen die unteren leicht
deckend, diese möglichst straff, nicht geifernd. Kopfmodellierung
markant geprägt, aber edel im Ausdruck,
mit mäßig entwickelten Backen, welche allmählich in die Schnauzenpartie
überlaufen. Nasenspiegel und
Lefzen schwarz pigmentiert. Scherengebiss. Kopfhaut ohne Falten, kurz
und Feingehalt.
Ohren:
Mittelgroß, gegen die Augen gelegt, bis zum Inneren Augenwinkel
reichend, von dreieckiger Form, unten
etwas gerundet, hoch am Oberkopf, aber nicht zu weit hinten angesetzt
und an den Kopfseiten glatt und
dicht anliegend, mit feiner kurzer Behaarung, längere Haarfransen nur am
hinteren Teil der
Behängewurzel.
Augen:
Mittelgroß, mäßig tief liegend, braun bis dunkelbraun, hellbraun darf
toleriert werden, mit freundlichem
Blick, Lidspalte mandelförmig, Lidbindehaut nicht sichtbar.
Ausgesprochen helle Augen /schwefel- oder
graugelb) sind fehlerhaft, ebenso zu enger Augenstand.
Hals:
Der Hals, im Querschnitt nicht ganz rund, sondern leicht eiförmig,
steigt muskulös und breitnackig aus der
Schulter-Brust-Partie gegen den Kopf an. Bei symmetrischem Bau beträgt
seine Länge vom
Hinterhauptbein bis zum Widerrist ungefähr 3/4 bis 4/5 der Kopflänge,
vom Hinterhauptbein bis zur
Nasenspitze gemessen. Ausgeprägte Kehl- oder Halswamme sind nicht
erwünscht.
Rumpf:
Der Rumpf soll vom Widerrist bis zum Rutenansatz ungefähr doppelte
Kopflänge haben. Der Rücken sei
straff und gerade, von den Schultern bis zur Kruppe sehr breit und
kräftig. Zwischen sehr muskulösen
Schultern sei die Brust tief und breit, bei entsprechender kräftiger
Rippenwölbung des Brustkorbes. Der
Bauch ist nur wenig aufgezogen. Zwischen ihm und der muskelstarken
Lendenpartie soll eine flache
Vertiefung der Flankengegend deutlich sichtbar sein. Die Kruppe sei
breit, durch starke Muskelpolster
seitlich und nach hinten schön abgerundet. Schwacher Rücken, Senkrücken,
schlaffe Lenden und zu kurze
letzte Rippen mit starkem Aufgezogensein des Bauches sind Fehler.
Vorderhand:
Starke, von der Schultergegend kommende Muskelmassen umlagern den
kräftigen Oberarmknochen, dem
sich unter richtiger Winkelung die mächtigen Knochen des vollkommen
geraden Laufes, dieser gut
bemuskelt, anschließen. Die Ellenbogen liegen dem tiefsten Teil des
Brustkorbes gut an, stehen ziemlich
hoch und sind genau nach rückwärts gerichtet. Der ganze Lauf ist bis zum
Sprunggelenk leicht befedert.
Hinterhand:
Die ganze Hinterhand soll kräftig sein. Die Hinterläufe müssen durchwegs
frei bewegt werden, sie sollen
starke Knochen haben, die von kräftigen Muskeln überlagert sind, so dass
besonders die
Oberschenkelpartie breit entwickelt ist. Die Hinterläufe sollen mäßig
befedert sein.
Kuhhessige Stellung, ebenso Mangel an Winkelung sind Fehler.
Afterklauen sind verwerflich und sollen möglichst bald nach der Geburt
entfernt werden.
Pfoten:
Groß und gut geformt, sogenannte Katzenpfoten. Gespreizte oder nach
außen gedrehte Pfoten sind zu
beanstanden. Die Zehen sollen durch starke Schwimmhäute bis ziemlich
weit zur Zehenspitze verbunden
sein.
Rute:
Stark, höchstens bis etwas unter die Sprunggelenke reichend, sehr dicht
und buschig behaart, aber nicht
fahnenförmig. Wenn der Hund still steht und nicht erregt ist, soll er
die Rute abwärts hängend tragen, am
Ende eventuell etwas gebogen halten. In der Bewegung darf er sie gerade
ausgestreckt mit einer leichten
Biegung des Endes nach oben tragen. Ruten mit einer Verbiegung oder über
den Rücken geringelt getragen
sind verwerflich.
Größe:
Die Schulterhöhe der Landseers darf schwanken:bei Rüden durchschnittlich
zwischen 72 und 80 cm,bei
Hündinnen durchschnittlich zwischen 67 und 72 cm,Kleinere Variationen
nach unten oder oben sind zu
tolerieren.
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